Ein Sonderprivatauszug ist ein Führungszeugnis, das viele Arbeitgeber vor einer Neueinstellung von ihrem Arbeitnehmer verlangen. Das Dokument wird auch Strafregisterauszug genannt. Dabei handelt es sich um eine Bescheinigung, welche aussagt, ob die jeweilige Person einst Straftaten begangen hat, die amtlich gespeichert wurde. Jeder Bürger ab einem Alter von 14 Jahren kann diesen besonderen Sonderprivatauszug beantragen. Nach dem Antrag wird dann kostenfrei mitgeteilt, welche Eintragungen hierin gespeichert wurden. Auch ein Vertreter des Gesetzes kann den Sonderprivatauszug für das Kind beantragen. In dem Auszug können beispielsweise Jugendstrafen, welche zur Bewährung ausgesetzt wurden, eingetragen sein, jene Strafen mit 3 Monaten Freiheitsentzug sowie auch neuartige Schuldsprüche bei Drogenabhängigen, wenn diese noch unter zwei Jahren an Freiheitsstrafe liegen und die auch unter Auflage von Therapien zur Bewährung ausgesetzt wurden.

Sonderprivatauszug

In einem solchen Auszug erscheinen auch Urteile, welche ein Berufs-, ein Tätigkeitsverbot oder auch ein Rayonverbot enthalten, wenn dieses Verbot dem Schutz von Minderjährigen oder besonders schutzbedürftigen Menschen erlassen wurde.

 Wie wird der Auszug aus dem Strafregister beantragt?

Sonderprivatauszug

Seit einiger Zeit schon besteht die Möglichkeit, diesen Auszug online zu beantragen. Dabei liegen die Vorteile direkt auf der Hand. Hierfür gibt es keine Wartezeit und es müssen auch keine gesonderten Termine vereinbart werden. Es reichen einige Klicks im Netz hierzu aus. Dieser Auszug wird alsdann nach der Beantragung per Post nach Hause verschickt. Die Gebühren für eine Ausstellung dieses Auszuges können über das Internet mit Kreditkarte, mit PostFinance Card oder auch mit TWINT bezahlt werden. Die Kopie des Passes, einer Identitätskarte oder auch des ausländischen Ausweises müssen zusammen mit diesem Formular mit der Post eingesandt werden.